Meine Sicht

Meine Sichtweisen

Beziehungen

Beziehungen können förderlich oder hinderlich sein für unsere kreative Entfaltung und unser Wohlbefinden. So, wie wir mit uns umgehen, gehen wir auch mit anderen Menschen um. Können wir uns selbst mit allen Schwächen und Stärken schätzen, so werden wir auch anderen Menschen mit Wertschätzung begegnen. Doch in dem Maße, in dem wir selbst unzufrieden sind, werden wir auch die Andersartigkeit oder die Verhaltensweisen anderer beanstanden, kontrollieren und mit Energie raubenden Schuldzuweisungen durch das Leben gehen. Damit machen wir uns und anderen Menschen, selbst, wenn wir sie lieben, manchmal das Leben sehr schwer. Doch Beziehungen sind unser Leben; ob Eltern, Kinder, Partnerschaften, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, die Beziehung zu uns selbst… In allen Beziehungen finden wir unseren Spiegel und unseren Meister. Es lohnt sich also immer, darauf zu schauen, welche Themen uns unsere Beziehungen anbieten und welchen Umgang wir damit finden wollen, um unser Leben zu bereichern.

Kommunikation

Die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren – verbal und nonverbal – ist ausschlaggebend für die Qualität jeder Beziehung. Wir können anstelle von Schuldzuweisungen Worte und Gesten wählen, die andere Menschen würdigen und erfreuen. Die Sprache gibt uns eine Möglichkeit, uns verständlich zu machen und Dialoge so zu gestalten, dass wir im respektvollen Miteinander unsere Ansichten, Anliegen, Grenzen und Möglichkeiten klar benennen und austauschen können.

Freiheit

Freiheit ist sicherlich zum einen die Erfüllung eigener Bedürfnisse, um in unserer Kraft zu bleiben. Gleichzeitig erlaubt uns die Wahrnehmung der Bedürfnisse anderer Menschen nach deren Eigenständigkeit die eigene innere Freiheit, uns für uns selbst zu entscheiden und dennoch verbindlich im Zwischenmenschlichen zu sein.

Gefühle aller Art

Jedes einzelne Gefühl, ob wir es als gut oder schlecht empfinden, hat seine Daseinsberechtigung – jedes entspringt letztendlich der Liebe. Bei dem Versuch, unerwünschte Gefühle wegzusperren, werden sie uns früher oder später unkontrolliert zu schaffen machen – sie wachsen immer weiter und werden noch unerwünschter. Es wird im Laufe der Zeit immer mehr Energie benötigt, um sie im Verborgenen zu halten und wir entfernen uns von uns selbst und den Menschen, die wir lieben.

Visionen und Erwartungen

Wünsche und Träume spenden Kraft. Erwartungen aber bergen die Gefahr, selbst nicht aktiv an der Erfüllung mitzugestalten. Haben wir zu hohe Erwartungen an uns selbst, werden wir müde und kraftlos. Beziehen sich unsere Wünsche auf andere Menschen, müssen wir gut hinschauen, dass es nicht zur Fremdsteuerung durch Bedürftigkeit kommt, weil wir nicht bekommen, was wir wollen und uns dabei dann hilflos fühlen. Anstelle von Erwartungen führen uns klare Visionen und die gezielte Ausrichtung unserer Gedanken in unsere Kraft – wir erkennen das, was wir im Leben geben können und wollen und verwirklichen so unsere tiefsten Lebenswünsche.

Wertschätzung – Achtung – Toleranz

Gehen wir mit uns – besonders mit unseren Schwächen oder kunterbunten Vorgehensweisen – respektvoll und achtsam um, so können wir auch die Andersartigkeit anderer Menschen schätzen. Sie werden dann eher interessant und machen neugierig. Zensur und Bewertungen hindern uns oft daran, das zu würdigen und wertzuschätzen, was wir gegenwärtig haben und genießen können. Die Dankbarkeit ist der wichtigste Bestandteil unseres Wohlbefindens.

Krisenzeiten

Krisenzeiten sind immer auch Wandlungszeiten. Ohne Krise, keine Entwicklung? Nicht unbedingt. Doch häufig beginnen wir uns erst zu bewegen, wenn alles so richtig schwer ist. Und das ist gut so. Mögen diese Zeiten auch zunächst nicht angenehm sein, können wir uns bewusst machen, dass sie unser bis hierher ungenutztes, grenzenloses Potential freisetzen.

Vergangenheit

Es gibt schöne Erinnerungen an sie, doch oft belastet sie uns. Das Beste, was wir uns geben können, ist, Frieden mit ihr zu schließen und neue Entscheidungen zu treffen. Benutzen wir den Rückblick in die Vergangenheit nur dazu, uns darin zu bestätigen, dass wir z.B. eine schlechte Kindheit hatten, hindern wir uns am Ende nur selbst daran, unser Leben so zu gestalten, wie wir es uns wünschen.

Vertrauen und Selbstvertrauen

Es wird schwer sein, anderen Menschen und Situationen zu vertrauen, wenn wir uns selbst nicht trauen – haben wir Selbstvertrauen, machen wir uns unabhängig vom Urteil und Lob anderer. Gleichzeitig erkennen und hören wir erst dann, dass wir tatsächlich auch von anderen Menschen gelobt und anerkannt werden.

Lebensaufgabe – Potential – Seelenplan

Wie auch immer man es nennen möchte, es geht um die Dinge und Tätigkeiten, bei denen deutlich zu spüren ist, wieviel Kraft sie spenden, mit welcher Leichtigkeit und Freude sie von der Hand gehen, wie stimmig die Ergebnisse mit den inneren Wünschen sind; und dies kann in jedem Bereich des Lebens sein, beruflich und privat. Sie sind der Motor für innere Harmonie und Lebenslust.

Persönlichkeit – Seele – freier Wille

Die Persönlichkeit möchte, dass wir unsere Ärmel hochkrempeln und handfest arbeiten für unseren Erfolg. Ruhe und Vertrauen kennt sie kaum, da sie es nicht anders gelernt hat – wir es ihr nicht anders beigebracht haben. Aber da die Persönlichkeit immer ein Teil von uns ist, können wir ihr auch neue Eingaben zur Verfügung stellen, aufgrund derer sie unsere Erfahrungen sozusagen neu berechnen kann und uns damit unterstützt.

Die Seele hat sich vorgenommen, Erfahrungen des Lebens zu erforschen. Damit kreieren wir uns jederzeit unsere eigenen Erlebnisse – gewünschte oder scheinbar unerwünschte. Dabei hilft uns das Gesetz der Resonanz – es sorgt dafür, dass wir Gleiches anziehen und damit auch die entsprechenden Erfahrungen, Beziehungen und Situationen.

Das Schlusswort

Je mehr Freude wir bei jedweder Beschäftigung aufbringen, desto mehr können wir das Leben und seine alltäglichen Situationen genießen. Deklarieren wir unsere alltäglichen Aktivitäten nicht nur als lästige Pflicht oder Stress, gehen die zu regelnden Dinge leichter von der Hand. Das Leben und die Zufriedenheit finden in den kleinen Dingen statt. So auch die Veränderungen, die wir uns wünschen – Schritt für Schritt, mit Herz und Humor.